Ostermärsche machen Krieg wahrscheinlicher: Allianz für Europäische Sicherheit e. V. warnt vor Signalwirkung gegenüber aggressiven Dikaturen
Die diesjährigen Ostermärsche der sogenannten „Friedensbewegung“ erhöhen nach Einschätzung der Allianz für Europäische Sicherheit die Kriegsgefahr in Europa. Statt Frieden zu fördern, signalisieren sie Aggressoren wie Russland Schwäche und mangelnde Verteidigungsbereitschaft – und gefährden so die Abschreckungsfähigkeit der NATO. So erzielen sie bedauerlicherweise das Gegenteil der beabsichtigten Wirkung.
Andrej Novak, Vorsitzender der Allianz für Europäische Sicherheit:
„Die Ostermärsche machen Krieg wahrscheinlicher. Seit über 12 Jahren führt Russland einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Wenn wir jetzt Schwäche zeigen, wirkt das auf den Kreml wie eine Einladung zum Angriff auf NATO- oder EU-Territorium. Das untergräbt die Abschreckung, die uns seit 80 Jahren Frieden sichert.“
Warum die Ostermärsche die Sicherheit Europas gefährden:
- Signal an Aggressoren: Wahrgenommene Schwäche erhöht das Risiko weiterer Angriffe.
- Gefahr für die NATO-Abschreckung: Klare Haltung ist essenziell, um Frieden zu wahren.
- Aktuelle Bedrohungslage: Russland nutzt gezielt Desinformation und wahrgenommene Spaltungen in der westlichen Welt, eskaliert u.a. im Baltikum, Ostseeraum, Belarus, an der finnischen Grenze und in der Arktis.
- Appeasement: Dass die Besänftigung möglicher Aggressoren funktioniert, ist historisch widerlegt. Auch in der deutschen Geschichte verhinderte das Münchner Abkommen von 1938 bekanntlich nicht den 2. Weltkrieg.